Bosshammersch Hof

Bio aus der Region ist immer unsere erste Wahl!

Bio aus der Region ist immer unsere erste Wahl!

Es gibt eine Flut an Regionallabeln im Handel, die „regional“ so weit auslegen, dass mittlerweile jede Aussagekraft fehlt.

Wir verstehen unter “regional” aber eben nicht „aus irgendeiner Region“, sondern wirklich “aus der Nähe”. Denn die Grundidee der Ökokiste und auch unsere Überzeugung, die uns überhaupt erst den Weg der Direktvermarktung von Bio-Lebensmittel hat gehen lassen, war der Wunsch, erntefrisches Gemüse kundenfreundlich in der Region zu vermarkten. Ganz nach dem Motto „Aus der Region – Für die Region“.

Regionalität bedeutet somit für uns, dass wir immer dem am nächsten verfügbaren Produkt den Vorzug geben. In den saisonalen Spitzen­zeiten gelingt dies leicht – so stammen Obst und Gemüsewaren überwiegend aus der eigenen Erzeugung bzw. von  anderen Bio-Betrieben aus der direkten Umgebung, wie beispielsweise aus den demeter-Gärtnereien der Sozialtherapeutischen Gemeinschaft Weckelweiler oder der Gärtnerei Großhöchberg.
Brot und Backwaren beziehen wir ganzjährig zu 100 Prozent von unserem Bioland-Partnerbetrieb „Krimmers Backstub´“ aus Untermünkheim und vom demeter-Betrieb Hofgut Hermersberg aus Niedernhall.
Eier stammen in der Regel von unserem eigenen Hof, wird mehr benötigt, so wird ebenfalls zu 100 Prozent in der Region zugekauft.
Die Fleischprodukte unserer regelmäßigen Fleischaktionen beziehen wir ebenfalls aus nächster Nähe. So stammt das Rind-, Schweine-, und Lammfleisch vom Hof Fauser (Bioland zertifizierter Betrieb) in Mutlangen, Geflügelfleisch vom Sternhof Weikersholz (Biokreis zertifizierter Betrieb) in Rot am See. Beide Betriebe verfügen über eigene, EU-zertifizierte Schlachtereien, so dass den Tieren jeglicher Transportstress erspart bleibt.

Besonders stolz sind wir dabei darauf, dass wir zu saisonalen Spitzenzeiten einen Anteil von 80% Verbandsware von Anbauverbänden wie demeter oder Bioland erreichen, die noch sehr viel strengere Richtlinien vorgeben als das EU-Öko-Label.

In die Ferne schweifen...

Bio muss aber nicht zwangsläufig regional bedeuten. Wer möchte kann mit der Ökokiste auch rund ums Jahr möglichst alles in Bio-Qualität genießen - auch Lebensmittel, die bei uns nur zeitweise oder gar nicht wachsen. Ausgenommen ist dabei allerdings Flugware, die nach den Richtlinien des Verbands Ökokiste e.V. untersagt ist. Beziehen wir Ware von Bio-Partnern aus der Ferne,  verlassen wir uns gerade im Winterhalbjahr auf unsere Bio-Großhändler Weiling GmbH und Handelskontor Willmann, die ihre Produkte aus langjährigen Kooperationen von konkret ausgewiesenen Vertragslandwirten beziehen. Auch hier gibt es jahrelange Freundschaften und Austausch, so dass auch die südeuropäischen Erzeuger keine  „Fremden“ sind. So nutzen wir auch Gelegenheiten, weiter entfernte Betriebe persönlich zu besuchen und uns selbst ein Bild vor Ort zu machen. Der letzte Besuch hat uns beispielsweise im November 2016 zur Familie Minisci und deren Bio-Betrieb Biosybaris (demeter) und zur Erzeugergemeinschaft L’arcobaleno (Naturland-Betriebe) in Sizilien geführt. Das dortige Klima bietet hervorragende Voraussetzungen für Clementinen, Orangen und Nektarinen.

Nähe zum Erzeuger

Ein besonderes Anliegen ist uns die Förderung kleiner, bäuerlicher Strukturen, damit auch kleinere und mittlere Produktionsbetriebe in der Region eine Zukunft haben. Um das realisieren zu können, ist ganzheitliches Handeln gefragt, bei dem alle an einem Strang ziehen.

Durch die Kooperation mit regionalen Bio-Erzeugern unterstützen wir die heimischen Landwirte, Viehzüchter und Verarbeitungsbetriebe, die sich jeden Tag für Pflege und Erhalt eines intakten, artenreichen Ökosystems engagieren. Wir geben ihnen langfristige Planungs- und Absatzsicherheit und fördern dadurch die Produktion von 100 % Bio sowie nachhaltige Wirtschaftskreisläufe in der Region. Denn wir wollen auch in Zukunft lebendige Dörfer, eine vielfältige Landschaft und ökologisch wirtschaftende Bauern, um eine hohe Lebensmittelqualität zu sichern.