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Bio von Anfang an

Da ist Leben drin
Die Gründe, auf ökologisch erzeugte Waren zu setzen, sind vielfältig. Ökologische Landwirtschaft ist echter Umweltschutz: Böden schützen, Biodiversität erhalten, sparsamer Umgang mit nicht nachwachsenden Ressourcen und Stärkung einer Landwirtschaft, die ohne chemische Herbizide, Insektizide und Fungizide auskommt. Und neben der Klimabilanz der eigenen Ernährung schätzen wir als Genießer natürlich auch das komplexe Geschmackserlebnis unserer Bio-Erzeugnisse.
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Wir geraten schnell ins Schwärmen, wenn wir über das Thema „Ackerboden“ reden. Wer aber weiß, dass fruchtbarer Boden tausende von Jahren benötigt, um sich aus Mineralien, Steinpartikeln, organischen Substanzen, Luft, Wasser und Lebewesen auszubilden, versteht schnell unsere Begeisterung für Humus und Co. und warum unsere Böden so schützenswert sind. Durchdachte Fruchtfolgen sind in der ökologischen Landwirtschaft, wo wir konsequent auf Chemie und grüne Gentechnik verzichten, das A und O. Jede Kultur nutzt bestimmte Nährstoffe und hinterlässt bzw. mobilisiert im Boden wiederum eine Reihe anderer Nährstoffe, die von der nächsten Feldfrucht genutzt werden können. Das spart erheblich Dünger, und zwar auf ganz natürliche Weise. So kann sich der Boden immer wieder erholen und bleibt fruchtbar. Auch bestimmte Schädlinge und Pflanzenkrankheiten treten weniger auf. Das ist aktiver Umweltschutz und wirkt sich auf die Qualität von Obst und Gemüse aus.

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Wir sind auf jedes Gemüse stolz, das wir nach einem Jahr voll Planung und Pflege ernten können. Ganz besonders freut es uns aber, wenn wir alte Sorten neu kultivieren oder neue Kulturen auf unseren Feldern etablieren können. Das erfordert viel Arbeit und Mühe - die wir aber gerne leisten. Denn so entsteht wahre Vielfalt: Statt des gewohnten Einheitsbreis im Supermarkt findet man bei uns kulinarische Offenbarungen. Langweilige Einheitskartoffeln oder -karotten kommen bei uns nicht in die Kiste, unser Gemüse bekennt Farbe. In verschiedenen Gelb-, Orange- und Lilatönen, mit neuen Geschmacksnuancen und Kocheigenschaften wirds mit dem Gemüse von unserem Acker nie langweilig.

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Unsere Felder mit den Blüten- und artenreichen Pflanzenbeständen sind Zufluchtsorte für Wildtiere wie Bienen, Vögel und Schmetterlinge. Klärschlamm, Kompost aus der Müllverwertung oder mineralischer Dünger kommt uns nicht aufs Feld. Während Schädlinge im konventionellen Anbau einfach mit Chemie bekämpft werden, setzen wir auf unsere kleinen Superhelden: So helfen uns Nützlinge wie beispielsweise Marienkäfer, Raubmilben und Schlupfwespen gegen Schädlinge wie die Gurkenblattlaus. Insekten sind unverzichtbar in der Aufrechterhaltung ökologischer Zusammenhänge, weshalb wir ihnen Jahr für Jahr ein Insektenbuffet der Extraklasse bieten. Rund um unseren Bewässerungsteich und das Gewächshaus bringen wir regionales Saatgut aus. So entsteht ein prächtig blühendes, wildes Paradies für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Co.

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