Bei längeren Trockenphasen, die im Laufe der vergangenen Jahre immer häufiger wurden, mussten wir auch schon mal auf Leitungswasser zur Bewässerung unserer Felder zurückgreifen. Und da wir davon ausgehen müssen, dass durch den Klimawandel der Bedarf an künstlicher Bewässerung künftig zunehmen wird, haben wir uns bereits 2016 darangemacht, eine Lösung zu finden, mit der wir Wasser speichern und in trockenen Zeiten für unsere Kulturen nutzen können.
Die Lösung war für uns eine speziell von der Uni Hohenheim konzipierte Teichanlage mit Speicherbecken und vorgeschalteten Filterbecken. Das Wasser stammt aus dem Fluss Kocher, das durch ein kilometerlanges Rohrsystem zu uns gepumpt wird, wenn der Pegelstand das zulässt. Dazu kommt das gesamte Wasser, das auf die Dächer der Gewächshäuser regnet.
In Zeiten des (Wasser-)Überflusses sammeln wir also, um dann in trockenen Zeiten unsere Kulturen mit Oberflächenwasser wässern zu können. So können wir gespeichertes Wasser gezielt für die Bewässerung nutzen und den Einsatz von Leitungswasser reduzieren.
Die Wasserqualität wird durch das natürliche Filtersystem aufbereitet. Der jährlich untersuchte Gehalt an Bakterien liegt dabei sehr niedrig.