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Nachhaltigkeit - Engagement Klimaschutz

Wie können wir als Lieferbetrieb so nachhaltig wie möglich wirtschaften? Indem wir jeden Tag an einer Verbesserung unserer Energiebilanz und unseres CO2-Abdrucks arbeiten. Dazu gehören für uns eine konsequente Müll- und Verpackungsvermeidung entlang der gesamten Wertschöpfungskette, ein modernes Energiemanagement und eine ehrliche Kompensation aller Emissionen, die sich nicht vermeiden lassen.
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Mittlerweile wird der Begriff „CO2-neutral“ beinahe inflationär genutzt. Aber auch hier möchten wir nicht Teil eines globalen Greenwashings sein und stehen daher dazu: Nein, wir sind nicht CO2-neutral – wir handeln klimaverantwortlich, indem wir CO2-Emissionen weitestgehend vermeiden, unsere Partner und Lieferanten danach auswählen, dass sie ebenso handeln und wo es technisch einfach nicht möglich ist, kompensieren wir ausgestoßenes CO2.
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Unseren CO2-Fußabdruck berechnen wir jährlich seit 2019 mit dem Ziel, aus diesen Zahlen Maßnahmen zur Reduzierung unseres Fußabdrucks ableiten zu können. Unser oberstes Ziel ist es, CO2-Emissionen bestmöglich zu vermeiden. Unvermeidbare CO2-Emissionen, z.B. durch unsere Lieferfahrzeuge verursachte Emissionen, können wir kompensieren. Dazu investieren wir aktuell über die KlimAktiv GmbH in das VIRUNGA BERGGORILLA PROJEKT in Ruanda, welches nach Gold Standard zertifiziert ist. Mit Hilfe von energieffizienten Kochöfen soll der Bedarf der zahlreichen Haushalte an Brennholz verringert und somit das Ökosystem Regenwald geschützt werden. Effizientere Kochöfen retten dabei die heimischen Urwälder und erhalten Lebensräume von Pflanzen und Tieren, u.a. der Virunga Berggorillas. Das Projekt erfüllt insgesamt 10 der internationalen Ziele für nachhaltige Entwicklung.

 

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Aber auch in Deutschland gibt es viel zu tun. So gehen immer mehr Moorgebiete verloren, da dieser Landschaftstyp großflächig ausgebeutet und durch Trockenlegung zerstört wird. Dies führt zu einem drastischen Rückgang der Arten, wie beispielsweise dem Sonnentau, der Kreuzotter oder dem Birkhuhn. Doch nicht nur für Flora und Fauna ist der Rückgang der Moorgebiete drastisch, auch unser Klima leidet unter deren Verschwinden. Moore sind nach dem Ozean unsere wichtigsten und effektivsten Kohlenstoffspeicher - weit mehr noch als unsere Wälder!
Dies liegt daran, dass die aus 95 % Wasser bestehenden Moore viele organische Überreste konservieren. Trocknet ein Moor aus, gelangt Sauerstoff an diese Überreste, sie werden zersetzt und CO2 gelangt in die Atmosphäre. Diese über Jahrtausende gebundene Stoffe erzeugen allein in Deutschland so viel Emissionen wie der deutsche Flugverkehr oder Energiesektor. Daher setzen wir uns mit der Unterstützung der GreenSuranceStiftung für den Schutz intakter und die Wiedervernässung von trockengelegten Mooren ein. Zum Erhalt von schützenswerten Pflanzen und Tieren und letztendlich zum Schutz unseres Klimas.
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Weniger ist mehr - vor allem beim Thema Verpackung. Davon sind wir überzeugt. Wir wollen eine Alternative zum alltäglichen Verpackungswahnsinn und der allgegenwärtigen Plastikflut beim Lebensmitteleinkauf bieten. Selbstverständlich sollen unsere hochwertigen Produkte heile, frisch und appetitlich bei dir ankommen. Keine Frage! Deshalb tüfteln wir unentwegt an schlauen Verpackungskonzepten ohne Kompromisse. Und das nicht nur bei der Lieferung unserer Ökokisten, sondern entlang unserer gesamten Lieferkette. Vom Feld in die Packhalle oder vom Erzeuger zum Bio-Großhandel und dann zu uns - plastikfrei muss es sein und auch sonst so ressourcenschonend wie eben möglich!
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Notwendiges Verpackungsmaterial, wie z. B. unsere Käsetüten für frisch zugeschnitten Käse, beziehen wir von einem regionalen Lieferanten, um kurze Wege zu gewährleisten. Die Tüten sind kompostierbar oder können im Papiermüll entsorgt werden (Ökoflex-Papier). Diese Materialien sind zwar oftmals aufwendiger in der Handhabung und auch wesentlich teurer, doch das ist es uns wert. Aus Kartonage, in der wir Produkte geliefert bekommen, zaubern wir mit unserer Verpackungspolstermaschine Füll-und Polstermaterial, das wir in unseren Ökokisten weiterverwenden, um empfindliche Ware wie etwa Glasflaschen zu schützen.

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Auch bei der Zusammenarbeit mit unserem Großhändler sind uns Einsparung von Verpackungsmaterialien und CO2 wichtig! So hat unser Partner und Bio-Pionier Weiling, Markeninhaber von "bioladen", bereits vor über 20 Jahren als Erster auf dreiwandige Rollis umgestellt, die gänzlich ohne Folienumwickelung auskommen.
Den Großteil unseres zugekauften Bio-Obst und Gemüses erhalten wir unverpackt bzw. in Mehrweg-verpackungen. Auch das spart unnötige Folie und jede Menge Kartons.
So konnten wir durch die Vermeidung von 10.566 kg Karton und 19.947 qm Folie 3.068 kg CO2 einsparen!
Zudem kompensiert auch Weiling noch nicht vermeidbare Emissionen - für unsere Lieferungen im Jahr 2022 entspricht dies 26.762 kg CO2.
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Für das Herzstück unseres Hofes, unseren Bio-Lieferservice, den wöchentlich rund 2.000 Kunden gerne in Anspruch nehmen, ist eine funktionierende Mobilität die Basis. Wir arbeiten kontinuierlich daran, auch hier unsere CO2-Bilanz zu verbessern.
Das Thema „Mobilität“ gesamtbetrieblich betrachtet, umfasst für uns die Bereiche Auslieferung, Anlieferung und Anfahrtswege der Mitarbeitenden. Unser unternehmenseigener Verkehrsbedarf, anhand von Ausgaben und Verbräuchen gemessen, ergibt für die Auslieferung unserer Ökokisten für 2022 einen Dieselverbrauch von 0,31 l / Auftrag (Verbrauch 10 l/100 km bei 2,97 km Wegstrecke pro Auftrag).

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