Die gelbe Bete ist es milder und süßlicher im Geschmack als ihre Schwester, die rote Bete. Wem der etwas erdige Geschmack der roten Bete zu viel ist, findet vielleicht in der gelben Bete eine angenehme Alternative.
Wie verwende ich´s? Da die gelbe Bete aus botanischer Sicht lediglich eine Variante der roten Bete ist, kann sie wie die rote Bete verwendet werden. In der warmen Küche findet die gelbe Knolle in Suppen und Eintöpfen großen Anklang. Sie lässt sich aber auch für Aufläufe und Gratins verwenden, kann lecker gefüllt oder zu fruchtigen Chutneys verarbeitet werden. Darüber hinaus ist die Gelbe Rübe ob ihrer Milde auch als Rohkost besonders schmackhaft z.B. geraspelt mit etwas Essig und Öl oder als Salat mit Apfel und Zitrone, eventuell Feldsalat und Schafs- oder Ziegenkäse. Außerdem harmoniert sie hervorragend mit Äpfeln, Orangen und Nüssen. Grundsätzlich sollte die Gelbe Bete nur kurz gedämpft werden, da sonst bis zu 80 % der äußerst hitzeempfindlichen Folsäure zerstört wird. Also: Rüben waschen, im Schnellkochtopf ca. eine viertel Stunde mit wenig Wasser dämpfen, mit Salz und Zucker würzen, mit Zwiebeln und Rotwein abschmecken und fertig ist eine leckere Rote-Rüben-Mahlzeit, die sich auch als tolle Beilage zu Fleisch und Fisch eignet.
Was ist drin? Ihr Nährstoffgehalt ist ähnlich zur roten Bete: Beide Arten liefern insbesondere verschiedene B-Vitamine sowie Eisen und Folsäure.