Steckrüben wurden oft verschmäht, denn sie galten als Arme-Leute-Essen oder Notfall-Lebensmittel. Dabei schmecken die Rüben richtig zubereitet besonders lecker!
Wie verwende ich's?
Steckrüben haben einen herbsüßen, an Kohl erinnernden Geschmack. Am besten gart man sie in wenig Brühe oder Salzwasser je nach Größe 30-40 Minuten. Steckrüben sind perfekt für ein Püree, in Würfel oder Stifte geschnitten schmecken Steckrüben als Gemüsebeilage, in Eintöpfen oder Aufläufen. Sie lassen sich aber auch wie Pommes frites frittieren oder zu Rösti verarbeiten. Steckrübenschnitzel bringen Abwechslung auf den Teller: in Scheiben schneiden, vorgaren, mit Semmelbröseln panieren und knusprig braten. Richtig raffiniert wird die Steckrübe, wenn man sie mit Gewürzen aufpeppt, zum Beispiel ein Püree mit Curry oder Eintopf mit Sternanis. Gewürze wie Pfeffer oder Muskatnuss setzen köstliche Kontraste zum leicht süßlichen Aroma von Steckrüben.
Was ist drin?
Traubenzucker, Eiweiß, ätherische Öle, wichtige Mineralstoffe, Beta-Karotin sowie die Vitamine B1, B2 und C machen die Rübe zu einem echten Powergemüse. Da Steckrüben fast gar kein Fett enthalten, eignen sie sich auch perfekt für alle, die auf ihre Figur achten.