Spitzkohl ist eine besondere Spielart des Weißkohls und gilt unter Spitzenköchen als Spitzengemüse.
Wie verwende ich's? Durch seine feinere Struktur ist er zarter als Weißkohl. Er gart daher schneller und ist leichter bekömmlich. Als Rohkostsalat wird sein besonderes Aroma z.B. hervorragend mit einem Petersilie-Sahne-Joghurt- Dressing unterstützt.
Was ist drin? Hinsichtlich der Wert gebenden Inhaltsstoffe unterscheidet sich Spitzkohl nicht vom Weißkohl. Weißkohl hat von allen Kohlsorten den höchsten Gehalt an Vitamin C. Das Besondere an allen Kopfkohlarten ist, dass sie eine Vorstufe des Vitamins C enthalten - das Ascorbigen - welches erst durch Kochen entsteht. Bei allen anderen Gemüsearten wird Vitamin C durch das Garen zerstört. Dadurch ist der besonders hohe gesundheitliche Wert von Kohlsuppen z.B. zur Fastenzeit und anderen Kohlgerichten, besonders im Winter begründet. Daneben enthält Kohl aber noch eine ganze Palette an wertvollen Inhaltstoffen, neben Vitaminen der B-Gruppe, Provitamin A, Eisen und Jod, sind besonders die sekundären Inhaltsstoffe wie ätherische Senf- und Schwefelöle, hervorzuheben.