Die Zwiebel ist aus keiner Küche wegzudenken - dabei stammt sie gar nicht aus Europa! Seit mehr als 3000 Jahren wird die Zwiebel im asiatischen Raum als Heilpflanze angebaut und wurde von den Römern nach Europa gebracht.
Wie verwende ich's?
Zwiebeln können angebraten oder in Eintöpfen und Suppen mitgegart werden. Aber auch als Hilfe bei Entzündungen kann die Zwiebel helfen, egal ob halbiert auf einem Insektenstich oder kleingehackt in einem Baumwolltuch als sogenanntes "Zwiebelsäckchen" bei Ohrenschmerzen. Zusammen mit Honig ergeben feingehackte Zwiebeln einen Hustensaft, der schmerzlindernd und schleimlösend wirkt und somit das Abhusten erleichtert.
Was ist drin?
Sulfide, das sind schwefelhaltige ätherische Öle, wirken entzündungs- und schmerzhemmend, wirken also als 'natürliche Antibiotika'. Flavonoide (Quercetin) stimulieren die Abwehrzellen und regulieren den Cholesterinspiegel. Sie verhindern ein Verkleben der Blutplättchen und können Blutgerinnseln vorbeugen.